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Fürst Marterl am alten Nußberg Zur Übersicht

Beschreibung
Am Kiesweg beim alten Nußberg zwischen Neuhofen und Pramersbuch findet man nach etwa 550 Metern das Fürst Marterl. Der Familienvater Otto Fürst aus Furth hatte hier am 9. Januar 1959 einen tödlichen Unfall mit einem Bulldog-Gespann.
Es handelt sich um ein überdachtes Holzkreuz.
Statt eines Kruzifix ist eine Tafel mit einem sehr emotionalen Text angebraucht.

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Mutter wenn die Kinder fragen
wo ist denn der Vater hin

wenn sie weinen, um mich klagen,
sag, dass ich hier verunglückt bin.

Otto Fürst aus Furth

Lieber Wanderer bleib stehn
und bet ein Vaterunser für ihn.
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Die heutige Verbindungsstraße SR53 - DGF 42 wurde erst Mitte der 1960er Jahre gebaut. Bis dahin führte die einzige Verbindung in nördliche Richtung über den Kiesweg am sogenannten Nußberg. Dieser Kiesweg war sogar eine Kreisstraße des Landkreises Mallersdorf. Der Unfallhergang wird von der Familie wiefolgt beschrieben: Am 9. Januar 1959 fuhr der Landwirt Otto Fürst alleine mit Bulldog und Anhänger Weizensäcke zur Mühle nach Geiselhöring zum Mahlen. An dem Tag war es spiegelglatt. Vermutungen zum Unfallhergang: An der steilsten Stelle am Nußberg wollte er bremsen. Durch den Schub des Anhängers hat sich der Bulldog quer gestellt und kippte um. Otto wurde zwischen Schutzblech und Sitz eingeklemmt und erstickte an den Quetschungen. Großes Bild
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Das Sterbebild von Otto Fürst. Otto ist auf dem Friedhof in Hagenau begraben.


Wie kann man das Marterl finden?

Das Marterl steht am Weg beim alten Nußberg zwischen Neuhofen und Pramersbuch im Waldteil Rainerholz.
Eine Markierung im Bayernatlas zeigt den genauen Standort (Landkarte im Bayernatlas)
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Im Mai 2020, Richard Stadler Impressum